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Das Motorradmuseum am Timmelsjoch erhebt sich aus der Asche

Vor zehn Monaten brannte das Motorradmuseum am Timmelsjoch. Das 1200 Grad heiße Feuer zerstörte mehr als 350 Sammlerstücke. Mitte November wird das Museum neu eröffnet und bietet die wohl sicherste und umweltschonendste Art Motorrad zu fahren an.

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Die Betreiber Attila (l.) und Alban Scheiber (r.) sammelten 500 Motorräder, die ausgestellt werden.
© Rita Falk

Von Judith Sam

Attila Scheiber ist schwindelfrei. Definitiv. Sonst könnte der Kurator des Motorradmuseums am Timmelsjoch nicht so entspannt die Fortschritte seiner Baustelle begutachten. Hoch über dem Ötztal, auf 2170 Metern, zerrt Föhnsturm an der Kleidung des Hochgurglers und der Arbeiter, die Fliesen in der Aussichts-Lounge verlegen. Die bodentiefen Fenster des Raumes sind nämlich noch nicht montiert – was Vor- und Nachteile birgt.

Einerseits reicht ein falscher Schritt, um auf die darunter liegende Mautstelle der Timmelsjochstraße zu stürzen. Andererseits kann der Motorradliebhaber so die opulente Kulisse ungefiltert genießen – optisch wie akustisch.


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