Lehrstunde für die Innsbrucker Haie beim 3:6 gegen den KAC

Die Innsbrucker Haie fanden am Sonntag vor allem in den „Special Teams“ beim 3:6 im KAC ihren Meister. Der Ärger im Innsbrucker Lager war darüber freilich groß.

  • Artikel
  • Diskussion
Die Haie um Lukas Bär (r.) legten sich gegen den KAC voll ins Zeug, der Klassenunterschied war am Ende aber nicht zu leugnen.
© gepa

Von Alex Gruber

Innsbruck – Dass die Trauben gegen den Rekordmeister und amtierenden Titelverteidiger in der Tiwag-Arena hoch hängen werden, war am gestrigen Abend klar. Und der KAC zeigte bei der ersten Strafe gegen die Innsbrucker mit dem 0:1 (4.) gleich, wo der Hammer hängt. Die Hausherren klopften ihrerseits in Gleichzahl erstmals durch Daniel Leavens und Lukas Bär (6.) bei KAC-Goalie Sebastian Dahm an, ließen das erste Powerplay aber ungenützt verstreichen. Ganz anders die Kärntner Rotjacken, die ihr zweites Überzahlspiel in Person von Thomas Koch nach nur zehn Sekunden zum 0:2 (12.) nutzten. Die Haie taten sich indes sogar eine Minute lang in einer 5:3-Überlegenheit schwer, Chancen zu kreieren.

Es konnte im Mitteldrittel fast nur besser werden und wurde es zunächst auch: Auf Zuspiel von Tim McGauley lenkte Leavens die Scheibe in einem weiteren Powerplay zum 1:2 (22.) ins Tor, Joel Messner hatte in Unterzahl (24.) sogar den Ausgleich am Schläger. Aber dann strafte der gnadenlose KAC die Hausherren mit drei weiteren Powerplay-Treffern im Mitteldrittel ab. Die Messe war bei einem 1:5-Rückstand nach 40 Minuten gelesen.

Dreifach-Torschütze und Liga-Evergreen Thomas Koch eröffnete den Schlussabschnitt mit dem sechsten KAC-Treffer, ehe die Tiroler Lukas Bär (51.) und Nico Feldner (56./dritter Saisontreffer) zumindest noch für Resultatskosmetik sorgten. Der Unterschied lag bei insgesamt 38 Strafminuten (18 für die Haie, 20 für den KAC) in den „Special Teams“.

„Wir brauchen uns nicht über die Schiris ärgern, sondern müssen uns an die eigene Nase greifen“, schloss „Luggi“ Bär.

150 x Jahres-Vignette 2022 zu gewinnen

TT-ePaper gratis ausprobieren, der Gratiszeitraum endet nach 4 Wochen automatisch.


Kommentieren


Schlagworte