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Zwei Baustellen in Fügen kurbeln Gerüchte an

Drei Bahnübergänge in Fügen müssen eisenbahnbehördlich geschlossen werden, einer wurde nun groß ausgebaut. Die neue Hofstelle dahinter liegt durch einen Vermessungsfehler auf zu hohem Bodenniveau.

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Der neue Bahnübergang zu den Fügener Feldern mit der in Bau befindliche­n Hofstelle dahinter.
© Dähling

Von Angela Dähling

Fügen – Sie sorgten für Staus und viele Gerüchte in Fügen: die Straßenbauarbeiten an der Zillertalstraße gegenüber der ehemaligen Zillertal Tenne. Dort wurde nämlich ein neuer Bahnübergang zu den Fügener Feldern gebaut – inklusive Ein- und Ausfahrtsspur und Verkehrsinsel. Weil genau dahinter eine große neue Hofstelle am Entstehen ist, vermuteten viele einen Zusammenhang.

BM Dominik Mainusch räumt mit den Gerüchten auf: „Das hat nichts mit dem Hof zu tun, sondern nur mit Vorgaben der Eisenbahnbehörde. Drei Bahnübergänge zu den Feldern müssen aus Sicherheitsgründen geschlossen werden, dafür gibt es jetzt für alle Betroffenen diese eine gemeinsame Zufahrt.“ Sie wird noch mit einer Ampel- und Schrankenanlage ausgestattet. „Man kann hier nicht mehr taleinwärts abbiegen“, betont BM Mainusch. Ohne dieses Bauwerk, das allerdings nur bis zur Umsetzung der „Umfahrung Fügen“ bestehen bleibt, gäbe es keine Zufahrt zu den Feldern mehr, erklärt der Gemeindechef.


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