Laschet will bis 26. Oktober NRW-Ministerpräsident bleiben

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Armin Laschet (CDU).
© MARKUS SCHREIBER

Düsseldorf – Der Kanzlerkandidat der deutschen Unionskandidat, Armin Laschet (CDU), will bis zur konstituierenden Sitzung des Bundestags am 26. Oktober Ministerpräsident des deutschen Bundeslands Nordrhein-Westfalens bleiben. Mit der Annahme des Bundestagsmandats trete dann laut NRW-Verfassung aber eine "Inkompatibilität" mit dem Amt des Landesregierungschefs ein, sagte Laschet am Dienstag in Düsseldorf. "Ab dieser Sekunde kann man nicht mehr Ministerpräsident des Landes sein."

Zuvor hatte Laschet Nordrhein-Westfalens Verkehrsminister Hendrik Wüst (46) als seinen Nachfolger vorgeschlagen. Wüst soll am 27. Oktober im NRW-Landtag zum neuen Ministerpräsidenten gewählt werden. Laschet will Wüst bei der Landtagssitzung mitwählen. Laut der Landesverfassung ist es möglich, gleichzeitig Bundestags- und Landtagsabgeordneter zu sein. (APA/dpa)

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