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Missstände bei Uni-Lehrgang: Land finanzierte „Peace Studies“
Franz Jenewein, Chef des Bildungsinstitutes Grillhof, verteidigt den mit schweren Vorwürfen konfrontierten pensionierten Lehrgangs-Leiter.
© Böhm
Der in Kritik geratene Uni-Lehrgang wurde vom Land Tirol zuletzt mit rund 90.000 Euro pro Jahr gefördert.
Von Benedikt Mair
Innsbruck – Studierende erzählen von psychischer Gewalt und Depressionen. Ihren Professor nannten sie Guru. Es wurde gependelt und Chakra-Übungen durchgeführt. Die an der Universität Innsbruck angesiedelten „Peace Studies“ und ihr inzwischen pensionierter Leiter sind, wie berichtet, mit schweren Vorwürfen konfrontiert. Finanziert wurde der Lehrgang, welcher laut Experten stark esoterische Elemente aufweist, unter anderem mit öffentlichem Geld.