Korruptionsverdacht: Ermittlungen im Umfeld von Sebastian Kurz

Untreue und Bestechlichkeit: Die Justiz ermittelt im Umfeld von Sebastian Kurz. Der Kanzler weist die Vorwürfe als konstruiert zurück. Die Grüne nhalten an der Koalition fest.

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Das Bundeskanzleramt in Wien.
© imago

Von Michael Sprenger und Wolfgang Sablatnig

Wien – Die Nervosität bei der ÖVP war groß. Gestern Früh schlug das Bundesamt für Korruptionsbekämpfung im Auftrag der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) zu und führte Hausdurchsuchungen im Bundeskanzleramt, in der ÖVP-Zentrale und im Finanzministerium durch. Anlass sind Vorwürfe der Untreue und der Bestechlichkeit gegen Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) und sein Umfeld. Kurz ist Beschuldigter, ebenso der ehemalige Generalsekretär im Finanzministerium Thomas Schmid. Insgesamt nennt die WKStA zehn Namen.


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