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Kinderpornographie im Visier: Verfahren am Landesgericht häufen sich

Anzeigen rund um pornographische Darstellungen explodieren, dies sorgt für einen Prozessreigen. Grund ist nicht nur Pädophilie, sondern auch das Teilen von Web-Bildern.

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Pädophile auf einschlägigen Internetseiten: Jeder Klick begründet das Leid eines Kindes mit.
© imago

Von Reinhard Fellner

Innsbruck – Man beobachtet im Prozessalltag am Landesgericht, dass sich Verfahren rund um Kinderpornographie häufen. Grund dafür sind nicht nur klassische Pädophile, die über einschlägige Internet-Foren Bild und Videomaterial herunterladen oder tauschen, sondern auch Normalbürger, die solches Material über Social-Media-Kanäle bekommen und ohne nachzudenken weiterleiten. So ist schon der Besitz (das Abspeichern) oder das wissentliche Zugreifen im Internet mit einem Jahr Haft (mündige Minderjährige) bedroht. Geht es um Unmündige oder das Anbieten, Überlassen, Herstellen, Verschaffen oder Vorführen, beträgt der Strafrahmen gleich zwei bzw. drei Jahre Haft.


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