USA und China wollen Lösung in Handelskrieg

Die beiden Supermächte haben nach langer Pause wieder Gespräche aufgenommen.

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Peking – Die Unterhändler der USA und Chinas haben ihre Gespräche zur Lösung des Handelskriegs wieder aufgenommen. Nach der Vorlage der neuen Handelsstrategie der USA gegenüber China Anfang der Woche sprachen die US-Handelsbeauftragte Katherine Tai und Chinas Vizepremier Liu He am Samstag in einer Videoschaltung über ihre Differenzen.

Beide Seiten hätten ihre wichtigsten Anliegen vorgetragen und seien übereingekommen, gegenseitige „legitime Sorgen“ in Konsultationen zu bewältigen, berichtete die amtliche chinesische Nachrichtenagentur Xinhua. Vizepremier Liu habe Tai zur Aufhebung von Zöllen und Sanktionen aufgefordert. Tais Büro teilte mit, die Handelsbeauftragte und Liu hätten die Umsetzung des amerikanisch-chinesischen Wirtschafts- und Handelsabkommens überprüft. Weitere Beratungen „über bestimmte, noch offene Fragen“ seien vereinbart worden.

Vor dem Telefonat hatte Tais Büro erklärt, die Handelsbeauftragte betrachte das Telefonat als einen Test, um herauszufinden, ob diese Art des bilateralen Engagements dazu beitragen könne, die von den USA angestrebten Ergebnisse zu erzielen. Am Montag hatte Tai im Handelsstreit mit China ein Ende einzelner Strafzölle in Aussicht gestellt, zugleich jedoch in großen Teilen den harten Kurs bekräftigt, den die USA unter Ex-Präsident Trump eingeschlagen hatten.

Aus amerikanischer Sicht erfüllt China die Vereinbarung vom Anfang 2020 noch nicht ausreichend. Damals hatten beide Seiten eine Art Waffenstillstand geschlossen, mit dem zumindest neue oder höhere Strafzölle verhindert wurden. (APA)

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