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"Catcalls of Innsbruck": Opfer von Belästigung machen aufmerksam

Leuchtende Wahrzeichen für die Rechte junger Frauen und Straßenaktionen: Der Internationale Mädchentag am 11. Oktober sendet Signale gegen Alltagssexismus.

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Die Aktivistinnen von „Catcalls of Innsbruck“ kreiden verbale Belästigungen an und machen sie so sichtbar.
© Scheible

Von Michaela S. Paulmichl

Innsbruck – Sie sind alles andere als harmlos, die in Großbuchstaben auf Gehsteige, Plätze oder Straßen geschriebenen Anmachsprüche: Die „Catcalls of Innsbruck“, eine Gruppe von rund 30 Mädchen und jungen Frauen, kreiden damit verbale, sexualisierte Grenzüberschreitungen an und machen sie dort sichtbar, wo sie passiert sind. Ihre Forderung: „Stoppt Belästigung!“ „Stellvertretend für viele, teils noch sehr junge Mädchen und Frauen, die uns ihre schlechten Erfahrungen schildern, erobern wir mit unseren Aktionen für sie die Straßen wieder zurück“, sagt Paula Jorge von den „Catcalls“. Als „Cat-calling“ wird sexuell anzügliches Hinterherrufen im öffentlichen Raum bezeichnet, Opfer sind meistens junge Frauen.


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