Gruber zum Präsidenten des Tiroler Kameradschaftsbundes gewählt

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Präsident Franz X. Gruber (links), Finanzreferentin Maria-Luise Reichholf und Schriftführer Walter Hohenauer bei der Versammlung.
© Eberharter

Hopfgarten – Mit einem Jahr Verspätung fand am Samstag der Delegiertentag des Tiroler Kameradschaftsbundes in Hopfgarten statt. Bei der Neuwahl wurde der frühere Innsbrucker Vizebürgermeister Franz X. Gruber einstimmig zum Präsidenten gewählt. Vor einem Jahr hat Gruber das Amt des geschäftsführenden Präsidenten übernommen. Davor gab es unruhige Zeiten, bis es dem nunmehrigen Ehrenpräsidenten Hermann Hotter nach einigen Versuchen gelungen war, einen Nachfolger für sein Amt zu finden.

Gruber erklärte, dass es während der Pandemie eine gewisse Entfremdung in den Ortsgruppen gegeben habe, dass man nun aber an dem Punkt sei, wo ein normales Vereinsleben wieder möglich ist. „Wir sind ein älter werdender Verband und müssen versuchen neue, jüngere Mitglieder zu werben“, meinte er. Da die Welt unruhiger werde, sehe es der Kameradschaftsbund als Aufgabe, dass den Menschen vor Ort geholfen wird.

Gruber wird von drei Vizepräsidenten unterstützt: Roman Burgstaller, Brandenberg, Siegmund Enzinger, Stams, und Gerhard Schreder, Waidring. Landesschriftführer ist Walter Hohenauer, Landesfinanzreferentin Maria-Luise Reichholf.

Auch Statutenänderungen wurden vorgenommen: Jeder Bezirksverband hat nun die Möglichkeit, sich als eigener Verein zu organisieren, und die Ausdehnung muss nicht zwingendermaßen mit dem politischen Bezirk übereinstimmen.

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Hopfgartens Bürgermeister Paul Sieberer wurde mit dem goldenen Verdienstkreuz der Kameradschaft ausgezeichnet. (be)


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