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Tennis-Star Thiem: „Er hat mir eine Watsche mitgegeben“

Unruhe im Team, fehlende Impfung, Comeback noch 2021: Am Mondsee nahm sich Österreichs Tennis-Star Dominic Thiem Zeit, um Licht in ein turbulentes und schwieriges Jahr zu bringen. Kein leichtes Unterfangen.

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Dominic Thiem bat zum Runden Tisch.
© APA

Aus St. Lorenz: Von Roman Stelzl

St. Lorenz – Der runde Tisch, zu dem Dominic Thiem am Montag lud, war groß – und das war auch dringend notwendig. Aus allen Himmelsrichtungen waren die Medienvertreter ins Hotel Eichingerbauer nahe dem malerischen Mondsee gerauscht. Nur verständlich: Solche Chancen, um ausführlich mit Österreichs Tennis-Star zu sprechen, sind rar gesät. Und angesichts der Querelen rund um sein Trainer-Team, des verletzten Handgelenks und der großen Hoffnung der Tennis-Fans auf eine baldige Rückkehr hatten sich die Fragen an den 28-jährigen US-Open-Champion nicht nur gehäuft – sie hatten sich vielmehr regelrecht gestapelt.

🎾 Team-Findung: Brisant war vor allem die Frage nach der Trainer-Konstellation rund um den Niederösterreicher. Denn zuletzt wurde medial die Schmutzwäsche gewaschen: Alex Stober, jahrelang Physiotherapeut und Fitness-Guru, ging an die Öffentlichkeit und beschwerte sich über die Art und Weise, wie er von Thiem vor die Tür gesetzt wurde. Der erklärte indes gestern seine Sicht der Dinge. „Wir hatten noch keine Zeit, um das alles auszureden. Aber jetzt hat er mir über die Medien eine Watsche mitgegeben. Das war nicht fein“, schilderte der US-Open-Sieger von 2020, der aber zugleich ergänzte: „Es war mein Fehler, dass ich ihn nicht gleich angerufen habe. Aber das ist nicht meine Art.“


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