Simple und witzige Kunstidee ziert Schule in Schwaz

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BM Hans Lintner, Künstlerin Andrea Lüth, GR Iris Mailer-Schrey (v. l.) vor dem Siegerprojekt.
© Dähling

Schwaz – Noch ist sie nackt, die 9,5 x 8 Meter hohe nordwestliche Wand der Volksschule Johannes Messner. Bald wird darauf ein überdimensionaler Stift samt Radiergummi gemalt werden – und damit das Siegerprojekt des Kunstbewerbs umgesetzt werden. Andrea Lüth setzte sich mit ihrer Idee, die Kulturreferentin Iris Mailer-Schrey als „witzig und simpel“ bezeichnet, gegen 26 weitere (teils sehr aufwändige) Projekte durch. „Trial and Error“ (Versuch und Irrtum) ist der Titel. Die Idee sei für Volksschulkinder und Erwachsene verständlich und markiere die Schule markant, heißt es. Der zweite Preis der Jury geht an Andrea Bischof, Platz 3 an Michael Heindl aus Wien. „Es gibt auch andere Projekte unter den Einreichungen, die es wert sind, sich damit auseinanderzusetzen“, meinte BM Hans Lintner bei der Präsentation und ergänzte, dass die Architekten nicht allein die Kunst für sich durch ihre Arbeit in Anspruch nehmen sollten. Es gehe um den Dialog zwischen Kunst und Architektur. Kunst an öffentlichen Gebäuden hat in Schwaz eine lange Tradition und einen hohen Stellenwert. Jedes neu gebaute städtische Gebäude erhält ein neues Kunstwerk. An dem Bewerb nahmen unter anderem auch Patrizia Karg, Thomas Riess und Christian Danzl teil. (ad)


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