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Anrainer in Pfons wehren sich gegen Standort für Laufstall

Bewohner fürchten Geruchsbelästigung durch weiteres Stallgebäude. BM Woertz sieht im Vorhaben einen ortsüblichen bäuerlichen Betrieb.

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Ein Blick von der Terrasse von Anrainer Johannes Stolz zeigt das Grundstück, wo der Stall geplant ist (r.) – und einen bestehenden Laufstall (l.).
© Stolz

Von Michael Domanig

Pfons – Eines stellt Anrainer Johannes Stolz aus Pfons sofort klar: „Wir sind nicht gegen den Laufstall – aber der Standort ist für uns eine Katastrophe.“ Stolz, der für einen Großteil der 14 Parteien in seiner Wohnanlage spricht, bezieht sich auf ein Bauvorhaben auf einem direkt angrenzenden Grundstück, rund 25 m entfernt. Dort plant ein ortsansässiger Landwirt einen neuen Laufstall für ca. 25 Stück Vieh.

Die Anrainer haben schwere Bedenken: Schon vor vier Jahren habe man ihnen in unmittelbarer Nähe einen Laufstall – betrieben von einem anderen Bauern – „hingeknallt“, sagt Stolz. Im Gegensatz zu diesem liege der nun geplante Stall aber genau in der Nordwindflucht. Die Bewohner befürchten Geruchsbelästigung, „noch mehr Fliegen als bisher“, letztlich eine Wertminderung ihrer Wohnungen.


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