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Postenbesetzung in Landesverwaltung: VP-Günstling im 2. Anlauf durchgeboxt

Für Innsbruck, ÖVP und FPÖ drückten einen ihnen genehmen Amtsvorstand gegen die besser qualifizierte Bewerberin durch.

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Im Innsbrucker Rathaus rumort es, die politische Fassade von ÖVP, Für Innsbruck und FPÖ bröckelt.
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Von Peter Nindler

Innsbruck – Was er von objektiven Postenbesetzungen hält, hat jetzt der Oppositionsblock aus der ehemaligen Bürgermeisterliste „Für Innsbruck (FI)“, ÖVP und FPÖ bewiesen. Für die Leitung der Bezirks-und Gemeindeverwaltung im Magistrat wurde nämlich die bestqualifizierte Bewerberin erfolgreich verhindert. Auch die geharnischte Stellungnahme der Gleichbehandlungsstelle haben FI, ÖVP und FPÖ einfach ignoriert.

Weil er auch nach einer neuerlichen Ausschreibung keine Mehrheit im Stadtsenat gefunden hätte, zog Bürgermeister Georg Willi (Grüne) seinen Vorschlag gestern zurück. So kam ein ÖVP-Günstling und Mitarbeiter von Ex-ÖVP-Wohnungsstadtrat und dem nunmehrigen Gemeinderat Andreas Wanker zum Zug.


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