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Der Dünger fürs Gehirn: Gedächtnistrainerin Sommer im Interview

Einkaufslisten, Passwörter, Namen – das Gedächtnis ist stets gefordert. Gedächtnistrainerin Luise Maria Sommer weiß, warum Humor beim Lernen effizienter ist als Auswendiglernen.

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Gedächtnistrainerin Luise Maria Sommer erklärte kürzlich in Innsbruck, dass sie sich mit der „BMV-Regel“ Namen merkt: B steht für das Bild bzw. den Namen einer Person, M für ein auffälliges Merkmal an ihr und V für die Verknüpfung dieser Komponenten.
© Rita Falk

Ob Regenschirm oder Sonnenbrille – Sie sagen von sich, Sie hätten ein kleines Vermögen an Gegenständen in Zügen und Cafés vergessen. Wie kann es sein, dass Sie trotzdem zweifache Österreichische Gedächtnismeisterin sind?

Luise Maria Sommer: Mein Vergessen ging so weit, dass ich den Spitznamen „vergessliche Luise“ bekam – bis ich 1993 durch Zufall einen Vortrag über Merkmethoden antiker Redner besuchte. Ich war begeistert und begann dem Vergessen entgegenzuwirken – angespornt von der Sorge, schlechtes Gedächtnis könnte in meinen Genen liegen. Mein Opa und meine Tante waren an Alzheimer erkrankt.


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