Kitzbüheler Adler im Aufwind: „Wir sind eine geile Truppe“

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„Immer weiter“, so lautete einer jener legendären Sprüche des ehemalige Bayern-Torwarts Oliver Kahn, die man durchaus auch auf T-Shirts drucken könnte. Es ist ein Satz, der aktuell aber ohne Weiteres auch als Saisonmotto der Kitzbüheler Adler in der Alps Hockey League dienen könnte.

Denn nicht zum ersten Mal in dieser Saison lag man am Samstagabend im Derby bei Zell am See vermeintlich aussichtslos zurück, um den Gegner mit einer Aufholjgad zu schocken: „Wir haben gemerkt, wenn wir an uns glauben und immer weiterarbeiten, ist alles möglich. Wir sind heuer einfach eine brutal geile Truppe“, schwärmte Angreifer Nic Maurer nach dem 7:6-Siegtreffer des Letten Raivo Freidenfels in der letzten Minute. Zwischenzeitlich war man sogar mit 2:5 zurückgelegen. Damit haben die Adler in den vergangenen vier Spielen immer entscheidend in den Schlusssekunden getroffen – eine beeindruckende Statistik. So kann’s für den Tabellen-Siebten weitergehen, wenn am morgigen Donnerstag (Feldkirch) und Samstag (Linz/jeweils 19.30 Uhr) das nächste Heim-Doppel im Kitzbüheler Sportpark auf dem Spielplan steht.

Nicht ganz so erfolgreich verlief das vergangene Wochenende für die Damen der SPG Kitzbühel/Kufstein, denn in der dritten Runde setzte es gegen die starken DEC Devils aus Graz (2:5) die erste Saisonniederlage. Die Treffer für die Tirolerinnen gelangen Sophia Widmair und Chiara Egger. Schon am Samstag (15.30 Uhr) gibt es daheim gegen KMH Budapest die nächsten Chance auf Punkte. (t.w.)


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