Tiroler Hotelkette Blackhome ist auf Expansionskurs

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In Innsbruck wurde gestern die neue Blackhome-Zentrale mit 39 Apartments eröffnet. Die nächste soll in Wien folgen.
© Black Home GmbH

Innsbruck – Im Jahr 2015 wurde die Idee zu Blackhome geboren. Sechs Jahre und eine Investmentsumme von 25 Millionen Euro später eröffnete die Tiroler Hotelkette in Innsbruck ein neues Headquarter, das gleichzeitig das siebte Haus in Österreich ist. Rund sieben Millionen Euro wurden in die Zentrale am Sillufer gesteckt, geplant wurde das Objekt vom Vorarlberger Architektenbüro „Marte-Marte“. „Von hier aus werden alle sieben Dependancen in Innsbruck, Salzburg und Graz gesteuert“, erklärte Karl Fahrner, CEO der OFA-Group bei der Eröffnung gestern.

Neben ihm sind drei weitere Gesellschafter für das Treiben der Hotelkette verantwortlich, drei Mitarbeiter kümmern sich um die Gäste. Denn das Konzept der Blackhome City Apartments kommt im Grunde ohne Personal aus. Eingecheckt werden kann an einem Terminal, Anfragen können per App gestellt werden. Die kürzeste Aufenthaltsdauer ist ein Tag, „nach hinten gibt es keine Begrenzung“, informiert Gerhard Indrist, CFO der OFA-Group. Die Zielgruppe sind Geschäftsreisende – viele Firmen würden neue Mitarbeiter in den Apartments unterbringen –, aber auch Touristen. Das nächste Blackhome soll in Wien eröffnen, schließlich eines in jedem Bundesland stehen. Danach will man weiter nach Süddeutschland, Italien und die Schweiz expandieren. (ah)


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