Mangelnde Kundmachung: Sitzung in Nassereith gecrasht

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Die Sitzung in Nassereith kam über Punkt 1 nicht hinaus.
© Paschinger

Nassereith – Die Tagesordnung hätte es in sich gehabt. Es standen teils sehr kontroversielle Themen der Nassereither Dorfpolitik an. Und so waren am Mittwochabend um 19 Uhr nicht nur alle Sessel der Gemeinderäte besetzt, sondern auch im Publikumsbereich nur noch wenige Plätze frei. Doch nur für etwa fünf Minuten – dann leerte sich der Gemeinderatssitzungssaal wieder schnell.

BM Herbert Kröll wollte gerade das Protokoll der letzten Sitzung besprechen, als sich GR Herbert Malleier zu Wort meldete: Die Sitzung sei weder angeschlagen noch auf der Gemeindehomepage zeitgerecht kundgemacht worden. Das wurde von weiteren Mandataren bestätigt.

Es entstand eine kurze Diskussion. Schließlich stellte GR Andreas Huter, zugleich Leiter der Gemeindeaufsicht der BH Imst, fest, dass Beschlüsse, die aufsichtsbehördlich genehmigt werden müssen, unter Umständen wohl ungültig sein könnten.

Da die ersten neun Punkte durchaus umstrittene Widmungsangelegenheiten betrafen, wurde die Sitzung – zum Erstaunen der Besucher, aber auch einiger Gemeinderäte – vertagt. (pascal)

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