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Zwei Fälle von Delogierung in Zams mit Mühe verhindert

In Zams sind zwei Fälle in letzter Minute abgewendet worden. Die Beratungsstelle für Delogierungsprävention sieht einen Zusammenhang mit der Corona-Pandemie.

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Bevor es zur unfreiwilligen Wohnungsräumung kommt: Betroffene sollten sich an die Beratungsstelle für Delogierungsprävention wenden.
© Wodlicka

Zams, Landeck – Zwei Mietern in Zams drohte kürzlich die Delogierung – einer älteren Frau und einem jungen Mann, beide alleinstehend. Sie habe sich die Wohnsituation der beiden angeschaut und „schlimme Zustände“ vor Ort gesehen, schilderte Ausschussobfrau Theresia Schönherr dem Zammer Gemeinderat. „Letztlich haben wir kurzfristig Lösungen gefunden und die Delogierung in beiden Fällen abwenden können.“

Nicht nur Mietrückstände hätten zur drastischen Lage der Betroffenen geführt. „Die Ursachen sind vielschichtig. Psychische Erkrankungen und Suchtprobleme spielen ebenso eine Rolle wie die Corona-Pandemie“, ist die Mandatarin überzeugt. „Es gibt auch Leute, denen man zwar helfen will, die sich aber nicht helfen lassen“, sagte Schönherr am Donnerstag.


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