Entgeltliche Einschaltung

Krokodil tötete achtjähriges Mädchen in indonesischem Fluss

In Indonesien kommt regelmäßig zu Krokodil-Angriffen. Nun stirbt ein junges Mädchen bei einer Attacke auf der Insel Buru. Die Achtjährige badet mit Freunden in einem Fluss, als ein Salzwasserkrokodil plötzlich zuschnappt. Anwohner töten daraufhin das Tier.

  • Artikel

Jakarta – Ein achtjähriges Mädchen ist in Indonesien von einem Krokodil getötet worden. Auf der zu den Molukken gehörenden Insel Buru sei das Kind von dem Reptil attackiert worden, als es mit Freunden in einem Fluss gebadet habe, sagte Korpos Rahmad Namlea vom örtlichen Such- und Rettungsdienst.

Der Angriff sei bereits am Mittwoch passiert, jedoch sei die Leiche des Mädchens erst jetzt gefunden worden. Anwohner hätten das Tier beim Versuch, das Kind zu retten, mit einem Speer getötet, hieß es. „Der Fluss ist voller Salzwasserkrokodile", erklärte Namlea. „In den vergangenen zehn Jahren gab es mindestens zwei Angriffe."

Entgeltliche Einschaltung

In Indonesien kommt es immer wieder zu Krokodil-Attacken. Erst vergangene Woche war ein junger Mann auf der Insel Sumatra von einem der Reptilien angefallen und getötet worden. Der 23-Jährige suchte an einem Flussufer in der Provinz Riau nach Fischködern, als das Tier ihn ins Wasser zog. Die Leiche des Mannes wurde erst später gefunden. „Sein Körper war intakt, aber die Bisse des Krokodils waren sichtbar", sagte Rio Putra von den örtlichen Rettungsdiensten.

Salzwasserkrokodile können bis zu sieben Meter lang werden und leben in Indonesien hauptsächlich in Sümpfen und Mangroven. Sie können große Strecken zurücklegen. Die Riesenechsen sind in der Lage Menschen und sogar ausgewachsene Pferde oder Rinder in die Tiefe zu ziehen und in Stücke zu reißen. Im Gegensatz dazu gelten die kleineren Süßwasserkrokodile für den Menschen in der Regel als weniger aggressiv und harmlos. (APA/dpa)


Schlagworte

Entgeltliche Einschaltung