Autopark eröffnete feierlich den Volvo Cube

Trotz zunehmender Online-Konkurrenz investierte der Tiroler Autohändler mehrere Millionen Euro in den Innsbrucker Standort.

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Sind vom neuen Volvo Cube am Innsbrucker Autopark-Standort überzeugt: Jon Wakefield, Michael und Sonja Mayr, Loïc Claude und Micha-Emanuel Hauser (von links nach rechts).
© Höscheler

Innsbruck – Es mag zunächst nach einer widersprüchlichen Aktion aussehen: Zunehmend versuchen die großen Autohersteller dem Trend von Tesla zu folgen, bevorzugt übers Internet Kaufverträge für Neufahrzeuge abzuwickeln – da mutet ein Ausbau eines stationären Autohandels geradezu als Anachronismus an. Dass dem nicht so ist, begründen Autopark-Inhaber Michael Mayr und mehrere Vertreter des Herstellers Volvo.

Der chinesisch-schwedische Konzern und der Tiroler Geschäftsmann haben nämlich kräftig in den Ausbau des Innsbrucker Standortes investiert. Rund vier Millionen Euro flossen in den so genannten Volvo Cube, der seit Donnerstagabend offiziell eröffnet ist und der den Autopark „neu strahlen“ lässt, wie Mayr sagt. In der Tat handelt es sich um einen modernen Schauraum, der dazu gedacht ist, die neuesten Volvo-Modelle zu zelebrieren, gleichzeitig den Kauf eines Neufahrzeugs und dessen Auslieferung zu einem Erlebnis machen soll. Viel Glas und helles Holz, hohe Räume und angenehme Beleuchtung machen den Charme des Gebäudes aus. „Wir wollten ein Ambiente schaffen, wo sich Mitarbeiter wohl fühlen und wo Kunden gerne ein Auto kaufen“, erklärt Mayr.

Die Angesprochenen haben derzeit allerdings eine ungewöhnliche Herausforderung zu meistern: Sie brauchen Geduld. Denn der aktuelle Halbleitermangel trifft die gesamte Autobranche, somit auch Volvo – folglich sind die beiden Elektrofahrzeuge XC40 und C40 (kommt 2022 auf den Markt) nur bei Inkaufnahme von mehreren Monaten Lieferzeit bestellbar.

Immerhin bekräftigten die beiden Volvo-Vertreter Loïc Claude (Managing Director Volvo Car Austria) und Jon Wakefield, dass ihnen bei aller Liebe zu Digitalisierung und Online-Handel der stationäre Autohandel ein wichtiges Anliegen ist. Für Mayr und sein Autopark-Team dürfte das eine Genugtuung sein. (hösch)

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