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Schulische Nachmittagsbetreuung: Zähes Ringen um Plätze in Tirol

Chats hin, Budget her. In Tirol steigt der Bedarf an Nachmittagsbetreuung an den Pflichtschulen. Eltern müssen weiter für Plätze kämpfen.

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In Tirol besuchen 12 Prozent der Pflichtschulkinder eine Nachmittagsbetreuung an der Schule.
© iStock

Von Sabine Strobl

Innsbruck – Eltern in Wattens sind erleichtert. Seit Beginn des Schuljahres gibt es eine schulische Nachmittagsbetreuung an der Mittelschule, berichtet Christiane Götz, Präsidentin des Landes-Elternverband Tirol. Sie ist zuständig für den öffentlichen Pflichtschulbereich. Sechs Kinder waren im September angemeldet. Mittlerweile besuchen 20 Kinder die Nachmittagsbetreuung, für die derzeit ein junger Lehrer und ein Freizeitpädagoge im Einsatz sind. In der Nachmittagsbetreuung der Volksschule sind im Schnitt 40 Kinder angemeldet.

„Die Möglichkeit auf eine schulische Nachmittagsbetreuung sollte selbstverständlich sein. Eltern sollten nicht dafür kämpfen müssen“, sagt Götz. Eltern melden einen klaren Bedarf an einer leistbaren ganzjährigen Tages- und Nachmittagsbetreuung an und diese sollte nahtlos von der Kinderkrippe bis zum Ende der Mittelschule möglich sein. „Derzeit wird es mit zunehmendem Alter der Kinder schwieriger, einen Betreuungsplatz zu finden“, erklärt die Elternvertreterin.


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