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Regierung einig: Verbot von Freizeitwohnsitzen in Tirol wird verschärft

Schwarz-Grün einigt sich auf ein neues Grundverkehrsgesetz. Absolutes Freizeitwohnsitzverbot in Gemeinden, wo es keine leistbaren Wohnungen oder günstige Grundflächen gibt.

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Der Druck auf den Bodenmarkt in Tirol ist groß: Allein im Großraum Innsbruck sind die Grundstückspreise im Vorjahr um bis zu zwölf Prozent gestiegen, das Land versucht jetzt mit allen möglichen Mitteln gegenzusteuern.
© Falk

Von Peter Nindler

Innsbruck – Es ist der nächste Anlauf der schwarz-grünen Landesregierung, um die Spekulation mit Grund und Boden in Tirol einzudämmen. Am Dienstag wird die Regierung das neue Grundverkehrsgesetz absegnen und dem Landtag zur Beschlussfassung weiterleiten. Die Umgehung des Freizeitwohnsitzverbots soll erschwert und die Errichtung von Ferienimmobilien überhaupt untersagt werden, sollte es in Kommunen keine Flächen für den sozialen Wohnbau geben. Gleichzeitig sind Maßnahmen gegen die Baulandhortung und strengere Richtlinien beim Erwerb von landwirtschaftlichen Flächen bzw. Bauernhöfen geplant.


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