Schwazer Lerneffekt im Europacup, Hoffen auf Wöss und Zeiner

Nach der Europacup-Heimniederlage gegen Anorthosis Famagusta geben sich die Schwazer selbstkritisch. Mit Richard Wöss und Gerald Zeiner drohen zwei Leistungsträger verletzt auszufallen.

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Schwaz-Topscorer Gerald Zeiner (r.) musste gegen Anorthosis Famagusta verletzt vom Feld, die Diagnose folgt heute.
© De Moor

Schwaz – „Das war eine abgezockte Profi-Truppe, die haben uns ein wenig die Schneid abgekauft“, befand Trainer Frank Bergemann nach dem Zweitrunden-Heimspiel im Handball European Cup. Viele Faktoren hätten gegen Anorthosis Famagusta zur 24:27-Niederlage geführt. Entscheidend: „Wir waren phasenweise zu naiv, auch die überragende Torwart-Leistung des Gegners machte uns zu schaffen.“ Der angesprochene Christophoros Nungovitch konnte auf eine beachtliche Fang-Quote von 37 Prozent verweisen. Bergemann blieb nüchtern: „Wir haben kämpferisch viel kompensiert, aber uns wurden die Grenzen aufgezeigt.

Doch auch die Nachwehen des Spiels beschäftigen den Deutschen. Mit Richard Wöss und Gerald Zeiner drohen zwei Leistungsträger verletzt auszufallen, ein Arztbesuch soll heute Klarheit schaffen. Und auch Petar Medic trat gegen die Zyprioten geschwächt an. Und viel Zeit bleibt nicht, wieder auf den Damm zu kommen. Schon am Mittwoch (19.30 Uhr) wartet das Liga-Gastspiel bei Tabellenführer Margareten.

Das Abenteuer ÖHB-Cup beginnt für die Schwazer nach einem Freilos erst – für das eigene Future Team war gestern indes in Runde eins Endstation. Bei Korneuburg mussten sich die jungen Schwazer mit 17:32 (9:17) geschlagen geben. Bereits am Vortag hatte sich der UHC Absam mit einem 19:42 gegen Bärnbach/Köflach aus dem Cup verabschiedet. Medalp Handball Tirol hatte ebenfalls ein Freilos. (floh, rost)

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