Privatzimmervermieter wollen digitaler werden

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Auch kleine Vermieter wollen im Interne­t zu finden sein.
© Böhm

Innsbruck – Die Corona-Pandemie sei eine große Herausforderung gewesen, erklärte die Obfrau des Verbandes der Privatzimmervermieter, Theresia Rainer. Gerade während der Pandemie wurde viel erreicht. „Ob Härtefallfonds für Privatvermieter und Ferienwohnungsbetreiber, der Tiroler Corona-Unterstützungsfonds, Umsatzersatz, Ausfallbonus, Gratis-Tests oder Aussetzung von GIS- und AKM-Gebühren, das Engagement des Vorstandsteams hat Früchte getragen“, freute sich Rainer.

Nun soll die Digitalisierung im Verband vorangetrieben werden. Die Marke „Alpine Gastgeber Tirol“, unter der die Tiroler Privatvermieter auftreten, soll noch bekannter und noch sichtbarer werden. Im Zuge einer Digitalisierungsoffensive wurden Gastgeberinnen und Gastgeber animiert, den Schritt ins „Netz“ zu wagen und dort neue Gästeschichten anzusprechen. Bereits 1082 Mitgliedsbetriebe sind online buchbar, Tendenz steigend. Auf der Buchungsplattform booking.com werden seit einiger Zeit die Privatvermieter als eigene Kategorie gelistet. Auch eine gemeinsame Landingpage mit den Salzburger Privatvermietern und eigene Social-Media-Kanäle sollen ausgebaut werden, damit die „Alpinen Gastgeber“ im Internet zeitgemäß und professionell vertreten sind. So kamen 120 neue Mitgliedsbetriebe dazu. Mit dieser Strategie wollen die 2322 Verbandsmitglieder die Stärken eines regionalen, nachhaltigen und kleinstrukturierten Tourismus noch sichtbarer machen. (TT)

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