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Die Quitte, eine fast vergessene Köstlichkeit

Daniela Fluckingers Quitten wachsen in Volders prächtig. Sie hat die einzige größere Quitten-Anbaufläche in Tirol. Die reifen Quitten werden nun geerntet.
© Fluckinger

Da die Quitte oft von Krankheiten wie Feuerbrand betroffen ist, findet man die Frucht in Tirol nur noch selten. Die Nachfrage steigt aber.

Von Manuel Lutz

Innsbruck – Ob als Marmelade, Gelee, Saft, Schnaps oder sogar als Raumduft, Quittenprodukte liegen derzeit voll im Trend. „Selbst erzeugte Produkte sind gefragt, das merkt man. Lange Zeit war die Quitte aber nur Kompost, weil die Menschen nicht gewusst haben, was sie damit machen sollen. Dabei war sie einst eine Luxusfrucht“, weiß Ulrich Zeni, Referent für Obstverarbeitung und Pflanzenschutz der Landwirtschaftskammer Tirol. So war die gelbe Frucht vermutlich schon in der Antike ein Objekt der Begierde. Denn der goldene Apfel, in der griechischen Mythologie Liebesfrucht der Göttin Aphrodite, war wohl eine Quitte.

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