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Neuordnung nach dem Kanzlerwechsel: Die vielen Baustellen des Alexander Schallenberg

Der Kanzler muss Zeit gewinnen, damit die ÖVP wieder Tritt fassen kann. Gleichzeitig muss er das Verhältnis zu den Grünen sanieren.

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Bundeskanzler Alexander Schallenberg (r.) und Vizekanzler Werner Kogler müssen nach dem Ausscheiden von Sebastian Kurz die Verhältnisse in der Koalition und der Bundesregierung neu ordnen.
© AFP/Klamar

Von Wolfgang Sablatnig und Michael Sprenger

Wien – Was tun? Die ÖVP-Affäre stürzt die Kanzlerpartei in ein tiefes Loch. Ihr Erfolgsgarant Sebastian Kurz musste als Kanzler zurücktreten. Doch damit konnte er vorerst den Fortbestand der Regierung mit den Grünen sichern. Sein Nachfolger im Kanzleramt, Alexander Schallenberg, muss jetzt versuchen, in den Reihen der ÖVP-Regierungsmannschaft – und diese besteht aus Kurz-Getreuen – für Ruhe zu sorgen. Andererseits muss er mit dem grünen Koalitionspartner wieder eine Vertrauensbasis aufbauen. Es geht um Zeitgewinn, denn die ÖVP hängt in den Seilen, und sie weiß noch nicht, wie sie aus der Defensive herauskommen kann.


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