Erste Imster Gondel war auf Jungfernfahrt zur Bergstation Alpjoch

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Die erste Gondel war am Montag zum Alpjoch unterwegs. Eine halbe Stunde dauerte die erste Fahrt zur Feinjustierung der Bahn.
© Bergbahnen Imst

Imst – Es war zwar nicht spektakulär, aber dennoch ein besonderer Augenblick: Am Montag fuhr die erste Gondel der neuen Imster Bergbahnen von der Mittelstation hinauf zur Bergstation am Alpjoch. Verhüllt, unbemannt und ohne großes Publikum ging diese Jungfernfahrt über die Bühne. Für den Geschäftsführer der Imster Bergbahnen, Bernhard Schöpf, war es dennoch etwas ganz Besonderes. Immerhin bestätigte dieses Ereignis den Baufahrplan: „Wir schaffen es, am 17. Dezember – wie geplant – voll in Betrieb zu gehen.“

Im Mittelpunkt dieser Fahrt am Montag stand die Feinjustierung, wie Schöpf erklärt. Es ging darum, wie sich die Gondeln auf der Seilbahnkonstruktion bewegen. Im besonderen Fokus stand das Verhalten auf den Stützen. Deshalb wurde auch im Notbetrieb mit Dieselantrieb gefahren. „Im Schneckentempo“, sagt Schöpf. Gut eine halbe Stunde habe diese erste Fahrt von der Untermarkter Alm zum Joch hinauf gedauert. An jeder Stütze wurde genau auf die Bewegungen der Gondel geachtet. „Es schaut gut aus“, freut sich Schöpf über einen ersten erfolgreichen Test der neuen Bahn. Im Echtbetrieb wird die neue Gondelbahn freilich ein ganz anderes Tempo annehmen: Fünf Meter pro Sekunde bedeuten, dass die Fahrt von der „Untermarkter“ aufs Joch sieben Minuten dauern wird. Noch diese Woche sollten die weiteren Gondeln für die obere der beiden Sektionen angeliefert werden.

Insgesamt nehmen Bergbahnen, Stadt Imst und Imst Tourismus 20,5 Millionen Euro in die Hand. (pascal)

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