Entgeltliche Einschaltung

Licht an im Blaulichtzentrum Kufstein: Feuerwehren und Bergrettung eingezogen

Nach einem Jahr Bauzeit konnten die Kufsteiner Feuerwehren und die Bergrettung neue Räume beziehen. 4,06 Mio. Euro kostete das Projekt Blaulichtzentrum.

  • Artikel
  • Diskussion
1173 m² stehen Stadtfeuerwehr, Bezirksfeuerwehrkommando und Bergrettung nun zur Verfügung.
© Hrdina

Kufstein – Im Erweiterungsbau des Blaulichtzentrums in Kufstein gehen die Lichter an. Gestern wurde das 4,06 Mio. Euro teure Gebäude am Fuße der Festung eröffnet. Stadt- und Bezirksfeuerwehr und Bergrettung stehen darin 1173 Quadratmeter Nutzfläche zur Verfügung.

Entgeltliche Einschaltung

Im Erdgeschoß befinden sich eine Bootsgarage für die Stadtfeuerwehr Kufstein und eine Garage für das Einsatzfahrzeug der Bergrettung. Im 1. Obergeschoß ist die neue Feuerwehr-Bezirksleitstelle Kufstein mit der Einsatzzentrale und Büroräumen. Einen Stock höher haben die Einsatzzentrale und Aufenthaltsräume für die Bergrettung Kufstein Platz gefunden. Im Untergeschoß befinden sich das regionale Katastrophenlager und die Lagerräume. Die Flachdächer wurden begrünt, eine Photovoltaikanlage (11,2 kWp) in die Fassade integriert.

Möglich wurde der Neubau durch die Schenkung der angrenzenden 400-Quadratmeter-Parzelle von Anton Rieder an die Kufsteiner Immobilien GmbH (die Tochtergesellschaft der Stadtgemeinde tritt als Bauherrin auf), betont Bezirksfeuerwehrkommandant und stv. Landesfeuerwehrkommandant Hannes Mayr.

30 Jahre lang habe sich das Bezirksfeuerwehrkommando das alte Gebäude mit der Stadtfeuerwehr geteilt, „das war ziemlich beengt“, im Keller fand die Bergrettung Kufstein Unterschlupf. Nun hat das Bezirkskommando ein eigenes Stockwerk für sich. „Die großzügigen Räumlichkeiten und moderne Technik ermöglichen es uns, effizienter zu arbeiten“, freut sich Mayr.

In Großschadensfällen – wie zuletzt bei den Überschwemmungen im Juli – könne man als Ansprechpartner für alle Feuerwehren im Bezirk einen besseren Service bieten und die Leitstelle Tirol unterstützen.

Aus dem jüngsten Hochwasserereignis habe man Lehren gezogen und noch „Optimierungen“ vorgenommen: Der Schaden im gefluteten Keller hielt sich zwar in Grenzen, jedoch habe es im Anschluss Probleme mit der Stromversorgung gegeben. „Wir arbeiten nun im ersten Stock mit einer unabhängigen Stromquelle, im Falle werden wir über eine Notstromanlage gespeist.“ Mayr ist zuversichtlich, dass man mit dem neuen Haus „für die nächsten 30 Jahre Freude“ haben wird.

Rund ein Jahr lang wurde am Areal, das an die Stadtpolizei, das alte Feuerwehrhaus und die Bezirksstelle Kufstein des Roten Kreuzes angrenzt, gebaut. Im Zuge des Projekts wurden auch die bestehenden Räumlichkeiten der Stadtfeuerwehr und der Stadtpolizei saniert.

„Im neuen Gebäudekomplex sind nun die bereits dort ansässigen Blaulichtorganisationen in modernen, zeitgemäßen Räumen untergebracht, um weiterhin ihre wichtige Aufgabe zu erfüllen und im Interesse der Allgemeinheit bestmögliche Arbeit zu verrichten“, erklärt Kufsteins Bürgermeister Martin Krumschnabel.


Kommentieren


Schlagworte

Entgeltliche Einschaltung