Dämpfer vor dem Europacup-Auftritt: Schwazer Generalprobe ging daneben

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Die Schwazer Handballer (mit Gerald Zeiner/l. und Emanuel Petrusic) müssen die Konkurrenz morgen in Nikosia gut im Griff haben.
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Schwaz – Wenn heute der Flieger von München nach Larnaka abhebt, dann sind nicht nur die Schwazer Handballer, sondern mit ihnen auch eine große Ladung Hoffnung auf eine kleine Sensation mit an Bord. Nach der 24:27-Heimniederlage gegen Anorthosis Famagusta müssen die Tiroler im Rückspiel der zweiten Runde des EHF European Cups über sich hinauswachsen, wollen sie doch noch den Aufstieg schaffen.

Die Generalprobe dafür ging daneben: Gegen das heuer tonangebende Team der Fivers Margareten setzte es am Mittwoch eine deutliche 22:30-Niederlage. Dabei war die dünne Personaldecke der Schwazer einmal mehr spürbar. Mit Richard Wöss fällt eine Schlüsselfigur noch für einige Wochen aus. Daneben ist Petar Medic noch nicht fit, auch wenn er heute in den Flieger nach Zypern steigen soll. Gerald Zeiner, Dario Lochner und Felix Kristen kehrten eben erst zurück.

„Wir hatten personelle Probleme, die wir nicht kompensieren konnten. Ungeachtet dessen haben wir viel zu viele Fehler im Angriff gemacht und uns etliche Ballverluste geleistet“, analysierte Trainer Frank Bergemann. „Jetzt müssen wir, so gut es geht, regenerieren.“ Denn morgen in Nikosia wird es eine Heldentat benötigen. (rost)

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