Tragödie am Set: Bereits mehrere tödliche Unfälle in der Hollywood-Geschichte

  • Artikel
  • Diskussion
Der US-Schauspieler Brandon Lee, Sohn von Bruce Lee, wurde 1993 am Set des Films „The Crow“ erschossen.
© Miramax/Zuckerman

Paris – Bei einem mutmaßlichen tragischen Unfall hat Hollywood-Star Alec Baldwin eine Kamerafrau erschossen und den Regisseur Joel Souza schwer verletzt. Tödliche Unfälle hat es in der Geschichte Hollywoods immer mal wieder gegeben.

„The Captive“

Schusswaffen-Unfälle lassen sich bis zu den Anfängen des Kinos zurückverfolgen. Im Jahr 1915 wurde der Statist Charles Chandler bei den Dreharbeiten zu Cecil B. DeMilles Stummfilm „The Captive“ durch einen Kopfschuss getötet. Zuvor hatten Soldaten mit scharfer Munition auf eine Tür geschossen, um die Szene realistischer zu machen. Dabei vergaßen sie eine scharfe Patrone in dem Gewehr.

„Unheimliche Schattenlichter“

Die Dreharbeiten für den Science-Fiction-Horrorfilm „Twilight Zone: The Movie“ wurden 1982 von einem grausamen Helikopterunfall überschattet. Bei einer nächtlichen Gefechtsszene wurde ein Hubschrauber von Pyrotechnik getroffen. Er stürzte auf Hauptdarsteller Vic Morrow, dieser wurde regelrecht geköpft. Zwei sechs- und siebenjährige vietnamesisch-stämmige Kinder, die als Statisten dabei waren, starben ebenfalls. Regisseur John Landis wurde später vom Vorwurf des Totschlags freigesprochen.

„The Crow - Die Krähe“

Der US-Schauspieler Brandon Lee, eine Kampfsportlegende und Sohn von Bruce Lee, wurde 1993 am Set des Films „The Crow“ erschossen. Dieser Fall löste zahlreiche Verschwörungstheorien aus, wonach er von Gangstern aus Hongkong ermordet worden sein soll. Die Ermittler stellten jedoch fest, dass sein Tod auf Fahrlässigkeit zurückzuführen war: Ein Schauspieler hatte mit einer Waffe auf Lee geschossen, die eigentlich nur Platzpatronen enthalten sollte – in der Kammer befand sich jedoch eine scharfe Kugel. Der 28-jährige Lee erlag Stunden später seinen Verletzungen.

3 x Futterkutter-Kochbuch zu gewinnen

TT-ePaper gratis ausprobieren, der Gratiszeitraum endet nach 4 Wochen automatisch.

„Batman: The Dark Knight“

Über den Film „The Dark Knight“ kursierten Gerüchte über einen Fluch, nachdem 2007 der Stuntman Conway Wickliffe während einer Autoszene und der 28-jährige Darsteller des Bösewichts „Joker“, Heath Ledger, an einer Überdosis Drogen gestorben waren. Co-Star Morgan Freeman wurde bei einem Autounfall schwer verletzt, und „Batman“-Darsteller Christian Bale sah sich am Tag vor der britischen Premiere des Films mit Vorwürfen konfrontiert, seine Mutter und seine Schwester angegriffen zu haben.

„Jumper“

Bei den Dreharbeiten zu dem Science-Fiction-Film mit Samuel L. Jackson wurde 2008 ein Set-Dekorateur von gefrorenem Sand, Erde und Eis getroffen, die bei einem Außendreh herunterfielen. Er war auf der Stelle tot. (APA/AFP)


Kommentieren


Schlagworte