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Doch kein Geld: Die Igler Straßenbahn fährt in die Warteschleife ein

Das vom Bürgermeister in Aussicht gestellte Geld für die Verlängerung der Linie 6 gibt es doch nicht. Igler, ÖVP, FPÖ und SPÖ sind stinksauer.

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Das Zukunftskonzept für die Igler Bahn sieht vor, dass sie nicht beim Bergisel endet, sondern über das Stadtzentrum bis zur Mühlauer Brücke weitergeführt wird. Es scheitert – wie so oft in Innsbruck – am Geld.
© Domanig

Von Denise Daum

Innsbruck, Igls – „Jetzt ist was Schönes passiert.“ Mit diesen Worten verkündete Bürgermeister Georg Willi (Grüne), dass Geld für die Igler Bahn zur Verfügung gestellt werden könne. Das war im April 2021 bei der Sitzung des Stadtteilausschusses Igls. Laut Willis Aussagen von damals sollten Pönalezahlungen für Lieferverzögerungen der Firma Bombardier in die Linie 6 investiert werden, um die Igler in das Stadtzentrum bis zur Mühlauer Brücke weiterzuführen und einen Stundentakt zu schaffen. Auf diese Maßnahmen hatte sich die vom Gemeinderat eingerichtete Arbeitsgruppe zur Zukunft der Igler bereits im Herbst 2019 geeinigt. Die dafür nötigen Investitionskosten belaufen sich auf rund 500.000 Euro.


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