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„Gockelurteil“ irritiert: „Tradition und Moderne müssen Platz haben“

Nach dem jüngsten „Gockelurteil“ zeigt sich, dass die unterschiedlichen Lebenswelten in den Dörfern oft zu gegenseitigem Unverständnis führen. Initiativen können dem entgegenwirken.

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Statt Ruhe Gockelgekrähe und Glockengeläut: Weil seit Beginn der Corona-Pandemie immer mehr von der Stadt aufs Land ziehen, prallen urbane und rurale Lebenswelten aufeinander. Letztendlich müssen aber Kompromisse gefunden werden, denn Kommunen brauchen neue Bürger, auch um Schulen und Kindergärten vor dem Zusperren zu bewahren.
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Von Brigitte Warenski

Innsbruck, Thalgau, Zwischenwasser –Die Reaktionen auf das Urteil gegen einen Tiroler Bauern, dessen Gockel nach einer Anrainerbeschwerde vom Hof muss (die TT berichtete), sind wie erwartet gespalten. Die einen sehen damit die ländliche Arbeitswelt gefährdet, die anderen kritisieren, dass sie als Zugereiste zwar notwendiges Geld in die Kommunalkassen bringen, aber oft unerwünscht sind.


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