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Wie man Nachrichten löscht: Keine Spuren aus der Türe hinaustragen

Das Löschen von Chatverläufen und Suchen im Netz ist komplex. Damit man den großen IT-Konzernen nicht noch mehr private Infos von sich gibt, empfiehlt ein Datenschutzexperte, die richtigen Messenger, Suchmaschinen und Browser zu nutzen.

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(Symbolfoto)
© iStock

Von Manuel Lutz

Sätze wie „Behalte das aber bitte für dich“ oder „Das ist streng vertraulich“ hat wohl jeder schon einmal über einen Messengerdienst wie WhatsApp geschrieben. Oder es sich zumindest gedacht, nachdem die Nachricht verschickt war. Vielleicht nicht die beste Idee für wichtige Informationen oder die Weitergabe sensibler Daten. Dies hat die Enthüllung der Chatverläufe heimischer Politiker in den vergangenen Wochen gezeigt. Das Löschen hat ja hier nicht so ganz wie gewollt funktioniert.

In diesem Fall eine Art ausgleichende Gerechtigkeit, wie Thomas Lohninger, Datenschutzexperte von „epicenter.works“, erklärt: „Amtsträger in höherer Verantwortung sollten ein Löschverbot von Diensthandys haben. In Großbritannien und den USA ist es beispielsweise üblich, dass die Kommunikation auch einige Jahre aufbewahrt werden muss.“


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