Unwetter in Süditalien: Flüge wurden umgeleitet, ein Todesopfer

Schwere Unwetter sorgten am Montag vor allem auf Sizilien für Erdrutsche und Überschwemmungen. Schulen wurden geschlossen, Flüge umgeleitet. In Cantania wurden mehrere Autos von den Wassermassen mitgerissen, ein 67-Jähriger kam dabei ums Leben.

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(Symbolfoto)
© Valery HACHE / AFP

Catania – Süditalien ist am Montag von schweren Unwettern heimgesucht worden. Erdrutsche und Überschwemmungen gab es vor allem auf Sizilien. Die Schulen in Messina, Catania und Syrakus wurden geschlossen, Dutzende Flüge umgeleitet. In der Provinz Catania wurde ein Todesopfer gemeldet, eine Frau galt darüber hinaus als vermisst.

In Scordia unweit des Vulkans Ätna wurden mehrere Autos von Wassermassen mitgerissen, die die Straßen in reißende Flüsse verwandelten. Nach mehrstündiger Suche wurde die Leiche eines 67-jährigen Mannes gefunden, der als vermisst gemeldet worden war. Seine Frau wurde weiter gesucht. Der Alarm wurde von einem Autofahrer ausgelöst, der in seinem Wagen eingeklemmt war, weil sich nach heftigem Regen ein Fluss aus Wasser und Schlamm gebildet hatte. Der Autofahrer wurde von der Feuerwehr gerettet und erzählte, er habe gesehen, wie ein älteres Ehepaar aus dem Auto gestiegen war und von den Wassermassen mitgerissen wurde.

Fünf ausländische Touristen waren zuvor vom Katastrophenschutz gerettet und in Sicherheit gebracht worden, berichteten italienische Medien. Der Kleinbus, in dem sie unterwegs waren, war von den Wassermassen erfasst worden. (APA)

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