Dossier soll Peter Márki-Zay in Ungarn diskreditieren

Laut Márki-Zay hat Fidesz dieses Dossier noch vor der Vorwahl der Demokratischen Koalition (DK) zugespielt, deren Kandidatin Klára Dobrev gegen Márki-Zay antrat. Wie Márki-Zay empört betonte, solle seine Person mittels der Akte diskreditiert werden.

  • Artikel
  • Diskussion
Peter Marki-Zay.
© Peter Kohalmi / AFP

Budapest – Mit einer „Diffamierungsakte“ wollte die ungarische rechtsnationale Regierungspartei Fidesz den parteilosen Liberal-Konservativen Péter Márki-Zay von der Bewegung „Ungarn gehört jedem“, der die Vorwahl des Oppositionsbündnisses zur Kür eines Spitzenkandidaten für die Parlamentswahlen 2022 gewann, diskreditieren. Laut Márki-Zay hat Fidesz dieses Dossier noch vor der Vorwahl der Demokratischen Koalition (DK) zugespielt, deren Kandidatin Klára Dobrev gegen Márki-Zay antrat.

Wie Márki-Zay empört betonte, solle seine Person mittels der Akte diskreditiert werden. Doch die DK habe das Dossier im Wahlkampf nicht gegen ihn eingesetzt, sondern es ihm im „Zeichen der Vertrauensbildung“ überreicht. Der Konservative Márki-Zay tritt bei den ungarischen Parlamentswahlen 2022 gegen den rechtsnationalen Premier Viktor Orbán an. Dieses Dossier würde zeigen, dass die Regierungspartei mit Parteistaat-Methoden arbeite und dass ein Spitzelnetz bestehe, kritisierte Márki-Zay. (TT, APA)


Kommentieren


Schlagworte