Leerstandserhebung: Stadt will 77.000 Wohnadressen bereinigen

Ein Ziel ist, durch die genauen Angaben Möglichkeiten zur Leerstandserhebung zu schaffen. Doch auch für die korrekte Abwicklung von behördlichen Ansuchen wie der Mietzinsbeihilfe seien genaue Angaben wichtig, betont BM Georg Willi.

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Innsbruck – 131.591 Personen mit Haupt-, weitere 26.519 mit Nebenwohnsitz waren per 1. Oktober in Innsbruck gemeldet. Viele von ihnen können jedoch nur einer Adresse, nicht aber einer genauen Wohneinheit − etwa über eine Top-Nummer oder Stockwerksbezeichnung − zugeordnet werden. Daher arbeitet das städtische Referat für Gebäude- und Wohnungsregister an einer Bereinigung der Angaben. Seit April 2019 konnten bereits 23.647 von insgesamt 77.523 gemeldeten Wohnungen und Wohneinheiten korrekt zugeordnet bzw. bereinigt werden.

Ein Ziel ist, durch die genauen Angaben Möglichkeiten zur Leerstandserhebung zu schaffen. Doch auch für die korrekte Abwicklung von behördlichen Ansuchen wie der Mietzinsbeihilfe seien genaue Angaben wichtig, betont BM Georg Willi (Grüne), ebenso für Notfalleinsätze von Rettung, Feuerwehr und Polizei. Um die Bereinigung weiter voranzutreiben, hat die Stadt gemeinsam mit den Blaulichtorganisationen ein Merkblatt erstellt, das bei Anmeldungen mitgegeben bzw. bei städtischen Dienststellen aufgelegt wird. (TT)

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