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Es tut weh, wenn die Kinder flügge werden

Wenn Kinder von daheim ausziehen, fallen viele Eltern in ein Loch. Die Trauer, die Leere, wieder mit dem Partner zusammenfinden– das ist alles nicht leicht. Doch bei all dem Verlust erhält man doch etwas zurück: nämlich Freiheit.

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Mama, ich bin dann mal weg! Es ist nicht so leicht, das Kind ziehen zu lassen.
© iStockphoto

Von Nicole Strozzi

Gewickelt und getragen, schlaflose Nächte verbracht, gelernt, gespielt, gekuschelt, geschimpft, gelacht. Und nun soll alles zu Ende sein? Wenn die Kinder das Nest verlassen, bricht das vielen Eltern das Herz.

Der Abschied hat sich angebahnt. Schon in der Pubertät ist die Kuschelzeit vorbei. Hielt man gestern noch beim Einschlafen Händchen, so ist heute plötzlich jedes Bussi peinlich. Der Auszug der Kinder aus dem Elternhaus macht die Sache dann endgültig. In ihrem Buch „Mutterblues“ spricht die deutsche Journalistin Silke Burmester über die Trauer, die sie verspürt hat, als sie ihr Kind hat ziehen lassen, und spricht auch das Thema Wechseljahre an – noch ein Einschnitt im Leben, der die Trennung nicht leichter macht.


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