6:3-Heimsieg gegen Dornbirn: Haifischbecken bleibt eine Partyzone

Mit einem fulminanten Schlussdrittel (5:1) und drei Premierentreffern (Betker, Paulweber und Lattner) feierten die Haie vor 2200 begeisterten Fans einen 6:3-Heimerfolg über Dornbirn. Es war der vierte Sieg in Serie.

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Doppeltorschütze Lukas Bär (Zweiter v. l.) wurde von seinen jubelnden Kollegen fast erdrückt.
© gepa/Beganovic

Von Alex Gruber

Innsbruck – „Im Moment läuft alles perfekt. Die Mannschaft spielt gut und wir haben einen zweiten Fanclub" (die „shark fanatics" bereichern auf der Nordtribüne die „Hai Society") dazugewonnen", notierte HCI-Obmann Günther Hanschitz vor dem Westderby gegen Dornbirn.

2200 Fans bestätigten in der Tiwag-Arena, dass Eishockey "in" ist. Die Hausherren legten fulminant los, fanden durch Michael Huntebrinker (3.), Tim McGauley (5. Querlatte) und Zach Magwood (7.) Topchancen auf die Führung vor, die fiel dann aus heiterem Himmel auf der anderen Seite (0:1/13.). So gingen die Haie beim Live-Spiel (Puls 24) mit einem Rückstand in die erste Drittelpause.

Der zweite Abschnitt startete nach einem Fehlpass mit der kalten Dusche zum 0:2 (22.). Goalie Tom McCollum bewahrte die Innsbrucker gegen Stefan Häußle vor dem dritten Gegentreffer. Die Haie taten sich in dieser Phase schwer, Chancen zu kreieren, McGauley hatte direkt von der Strafbank kommend die beste, scheiterte aber an Dornbirn-Torhüter Lukas Herzog (29.). Der erste Saisontreffer von Verteidiger Ben Betker (1:2/35.) brachte die Truppe von Headcoach aber zurück ins Spiel, auch weil McCollum gegen Simon Schwinger eine weitere Glanztat (40.) lieferte.

Mit dem herrlichen Ausgleich und ersten Saisontreffer von Clemens Paulweber (2:2/42.) begann im Schlussdrittel in der Tiwag-Arena der pure Wahnsinn, Jan Lattner legte ebenfalls mit seinem Premierentor nach, ehe Dornbirn noch einmal zurückschlagen konnte. Ein Doppelpack von Eigengewächs Lukas Bär und Traumtor über die Achse Huntebrinker-Dostie stellten den vierten Sieg in Serie, den sechsten in den letzten sieben Spielen unter Standing Ovations sicher. Die vermeintliche No-Name-Truppe punktet mit starken Tirolern, das Haifischbecken ist eine Partyzone.

„Wir arbeiten hart und haben viel Spaß”, brachte Paulweber das vermeintlich so einfache Erfolgsrezept auf den Punkt. Platz xx ist derzeit der Lohn.

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HC Innsbruck – Dornbirn 6:3 (0:1,1:1,5:1)

Tiwag-Arena; 2000. Tore: Betker (35.), Paulweber (42.), Lattner (46.), Bär (48., 57.), Dostie (54.) bzw. Jevpalovs (13.), Saarinen (22.), Häußle (46.).

Weiters:

  • Linz – Vienna 4:5 n.P. (1:2,3:1,0:1,0:0,0:1)
  • Graz – Laibach 3:6 (0:3, 2:2, 1:1)
  • Znojmo – Salzburg 3:1 (1:1,0:0,2:0)
  • Villach - Fehervar 2:3 n.V. (1:1,1:0,0:1,0:1)
  • Bratislava – KAC 6:2 (1:0,2:2,3:0)
  • Pustertal – Bozen 1:2 (0:1,1:0,0:1)

Die nächsten HCI-Spiele:

  • Freitag: KAC – HC IBK (19.15)
  • Sonntag: HCI – Linz (17.30)

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