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Innsbrucks knappes Budget – das Ende so mancher Träume

Die knappe Budgetsituation dürfte einige „Wunschprojekte“ in der Innsbrucker Stadtpolitik wohl endgültig in die Schublade schicken.

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Ein 50-Meter-Becken könnte ein Wunschtraum bleiben.
© Symbolfoto: Böhm

Von Marco Witting

Innsbruck – Aller Voraussicht nach wird heute im Innsbrucker Gemeinderat die Neugestaltung des Bozner Platzes beschlossen. Der soll – wie berichtet – fünf Millionen Euro brutto kosten und wird zur Hälfte vom Bund mitfinanziert. Das Geld der Stadt ist im vieldiskutierten Doppelbudget 22/23 verankert. Genauer gesagt im jeweiligen Investitionshaushalt.

72 Millionen Euro sind für das kommende Jahr dort vorgesehen. Das Jahr darauf noch einmal etwas mehr. Allerdings: Dort sind die Investitionen in die städtische Infrastruktur (Schulen, Kindergärten oder Sozialbereich) für 2022 in Höhe von 53 Millionen Euro vorgesehen. Für große Projekte bleibt da nicht mehr viel übrig. Das wird sich wohl auf die Sanierung der Innbrücke, den Platz vor dem Haus der Musik, die Feuerwehr und eben den Bozner Platz begnügen. .

Das heißt dann aber wohl auch für viele Projekte, die in der Vergangenheit heftig diskutiert, aber nie finanziert wurden: zurück in die Schublade. Was Bürgermeister Georg Willi vor wenigen Tagen bei seiner Budgetvorstellung auf TT-Nachfrage indirekt bestätigte.


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