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Keine Ermittlungen wegen südafrikanischer Mutation in Tirol

Nach Anzeige gegen Land, Bezirkshauptmannschaft Schwaz und unbekannte Hoteliers sieht die Staatsanwaltschaft keinen Grund für Einschreiten.

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Im Februar gab es Ausreisekontrollen aus Tirol. Das war eine Folge der südafrikanischen Corona-Mutation.
© Böhm

Von Peter Nindler

Innsbruck – Der Nachweis der südafrikanischen Coronavirus-Mutation im Zillertal löste Ende Jänner, Anfang Februar heftige Debatten aus. Experten warfen dem Land Tirol vor, zu spät darauf zu reagieren. Die Virologin der Medizinischen Universität Innsbruck Dorothee von Laer forderte beispielsweise strenge Maßnahmen bis hin zu einer Abriegelung Tirols. Am 8. Februar sprach die österreichische Bundesregierung in Absprache mit dem Land schließlich eine Warnung vor Reisen nach Tirol aus, um eine Ausbreitung der Südafrika-Variante zu unterbinden. Zugleich appellierte sie an die Bevölkerung in den anderen Bundesländern, Reisen nach Tirol auf das unbedingt erforderliche Ausmaß zu beschränken.


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