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Piste im Oktober: Streit ums weiße Schneeband im Grünen

Der Chef der Kitzbüheler Bergbahn, Anton Bodner, hält in „Tirol Live“ am weißen Band am Resterkogel fest. Wissend, dass die Bilder auch schaden. Der Klubobmann der Grünen, Gebi Mair, hält das für „Unfug“.

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Am 30. Oktober starten die Kitzbüheler Bergbahnen mit 600 Metern Piste am Resterkogel in die heurige Wintersaison.
© WWF/Vorauer

Innsbruck – Was im „echten“ Leben nicht stattfand, wurde gestern bei „Tirol Live“ im Fernsehstudio der TT nachgeholt: Ein Gespräch zwischen dem Vorstandsvorsitzenden der Bergbahn Kitzbühel AG, Anton Bodner, und dem Klubobmann der Grünen, Gebi Mair. Zwischen den beiden herrscht seit Langem Funkstille, weil die Kitzbüheler im Oktober eine Piste in die Landschaft zaubern und das die Grünen ablehnen.

Bodner betonte, dass er sich der negativen Macht der Bilder durchaus bewusst sei. Ein weißes Band mit ringsum braun-grünen Bergwiesen sei durchaus problematisch. Aber Kitzbühel sehe sich den Nachwuchs-Skifahrern und auch der Hotellerie im Ort verpflichtet. Die 600 Meter lange Piste diene als Trainingseinheit, meinte Bodner. Zudem habe Kitzbühel einiges getan, damit auch Umweltorganisationen besser mit dem Projekt leben können. Man habe die Zahl der Depots, in denen der Altschnee über den Sommer gelagert wird, reduziert. Zudem investiere das Skigebiet in Photovoltaik-Anlagen und synthetischen Diesel.

📽️ Video | Diskussion Anton Bodner vs. Gebi Mair in „Tirol Live“


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