70 Jahre im Dienst der Blasmusik: Bezirk Landeck ehrte Karl Heiseler

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70 Jahre im Dienst der Blasmusik: Jubilar Karl Heiseler (Mitte) mit Peter Raggl, Markus Maaß, Rudolf Pascher und Florian Geiger (v. l.).
© P. Schranz

St. Anton, Ladis – „Karl Heiseler gehört jedenfalls zum kleinen Klub der dienstältesten Blasmusikanten in unserem Land“, sagte Elmar Juen, Obmann des Blasmusikverbandes Tirol. Rekordhalter ist laut Juen derzeit ein Unterländer, der seit 78 Jahren in einer Kapelle spielt. Der Kreis der Tiroler „70-plus-Musikanten“ zählt kaum 20 Mitglieder, so der Landesverbandsobmann.

Karl Heiseler aus Ladis stand – neben 140 weiteren Jubilaren – kürzlich im Rampenlicht beim Ehrungstag des Musikbezirkes Landeck in der WM-Halle St. Anton. Heiseler hat 70 Dienstjahre bei der Musikkapelle Ladis auf dem Buckel. Der 83-jährige Langzeitmusikant blickte zurück: Beim damaligen Kapellmeister Max Tschiderer bekam er die erste musikalische Unterweisung, bevor er Wochen später zur ersten Probe als Es-Trompeter kam. „Später bin ich auf die Ventilposaune umgestiegen, die ich bis heute gerne spiele“, erzählte der Jubilar. In den sieben Jahrzehnten ließ er so gut wie keine Probe und keinen Aufmarsch aus. „Ich habe immer mit Freude und Begeisterung gespielt.“ Bei „seiner“ Lader Kapelle möchte er bleiben, „solange es noch geht“. Nicht weniger als 14 Kapellmeister habe er in den „musikalisch wie kameradschaftlich erfüllten Jahren erlebt, die mir in bester Erinnerung bleiben“.

Mit rund 1700 Aktiven in 32 Kapellen sowie 400 Auszubildenden sei der Musikbezirk Landeck sehr gut aufgestellt, hob Obmann Florian Geiger hervor. (psch, hwe)

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