„Future Award der Justiz“ motivierte Gymnasiasten

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OLG-Präs. Schröder, 3. Preisträger Aurel Weber, Vertreterin von Siegerin Emma Breuss, 2. Preistr. Fabian Thöny, LR Beate Palfrader (v. l.).
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Innsbruck – Dass das Innsbrucker Oberlandesgericht (OLG) über die Justizverwaltung hinaus denkt, zeigt dessen Engagement an Schulen zu rechts- und gesellschaftspolitischen Fragen. Über zehn Jahre wurde das Projekt „Gerichtsbarkeit goes school“ betrieben. Seit 2018 mutierte dies zum „Future Award der Justiz“. In Kooperation mit den Bildungsdirektionen (Tirol, Vlbg.) können Gymnasiasten beim OLG vorwissenschaftliche Arbeiten zur Prämierung einreichen. Die Themen der Sieger: „Politische Situation der Frauen 100 Jahre nach Einführung des Frauenwahlrechts“ (Emma Breuss, 1. Platz), „Möglichkeiten der direkten Demokratie“ (Fabian Thöny, 2. Pl.) oder „Rechtsextremismus in Österreich“ (Aurel Weber, 3. Pl.).

Bei der Preisverleihung am Landesgericht gratulierte Bildungslandesrätin Beate Palfrader den Maturanten. OLG-Präsident Klaus Schröder betonte die Wichtigkeit der Kenntnis um das Funktionieren des Rechtsstaates. Erst sie ermögliche eine kritische Auseinandersetzung mit politischen Entwicklungen und das Erkennen von Konflikten unter den Staatsgewalten. (fell)


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