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Der Schädel, der niemandem abgeht: Rätsel um Fund im Stubaital ungelöst

Am 22. April 2017 fanden Wanderer einen Schädel im freien Gelände unter der Falbesoner Ochsenalm im Gemeindegebiet von Neustift.

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Das ist die Metallplatte, die bei einer Operation zur Versorgung eines Jochbeinbruchs an der Augenhöhle angebracht wurde.
© LPD Tirol

Von Thomas Hörmann

Neustift i. St. – Ein Schädel eines Mannes, der offenbar niemandem abgeht, beschäftigt seit vier Jahren die Polizei. Für die Ermittler des Landeskriminalamtes ein mehr als ungewöhnlicher Fall. Leichenteile werden zwar regelmäßig besonders nach der Schneeschmelze im Frühjahr in den Tiroler Bergen gefunden. Aber meist können sie rasch einem vermissten Bergsteiger etc. zugeordnet werden. Nicht so der Schädel von Neustift „Wir wissen noch immer nicht, um wen es sich beim Toten handelt“, bestätigt Katja Tersch, Leiterin des Landeskriminalamtes. Auch eine Metallplatte, die offenbar bei einer Operation am Schädelknochen befestigt wurde, konnte den Ermittlern bisher nicht weiterhelfen.


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