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Studie

Regional große Unterschiede: Weltbevölkerung wächst langsamer

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In den vergangenen drei Jahrzehnten hat sich das Wachstum der Weltbevölkerung einer Studie zufolge um ein Drittel verringert. Vor allem die sinkende Geburtenrate trägt ihren Teil dazu bei.

Hannover – Einer Datenanalyse zufolge hat sich das Wachstum der Weltbevölkerung im Zuge sinkender Geburtenraten in den vergangenen drei Jahrzehnten um etwa ein Drittel verringert. Wie die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung (DSW) am Montag berichtete, sank die Geburtenrate seit dem Jahr 1990 von durchschnittlich 3,2 Kindern pro Frau auf derzeit 2,3 Kinder. Die Geburtenraten der einzelnen Länder und Regionen variieren allerdings stark.

Afrika südlich der Sahara verzeichnet laut DSW mit 4,7 Kindern pro Frau die höchste Geburtenrate, in Ländern mit hohem Einkommen liegt sie hingegen bei 1,8. Aktuell gibt es etwa 7,9 Milliarden Menschen auf der Welt. Vor allem ein Mangel an modernen Verhütungsmitteln und Teenagerschwangerschaften steigern die Geburtenraten, wie es von der DSO hieß. In Afrika südlich der Sahara hat demnach jede zweite Frau keinen Zugang zu Verhütungsmitteln. Dort sind pro Jahr 16 Prozent der Geburten auf Teenagerschwangerschaften zurückzuführen. (APA/dpa)

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