Vulkan auf La Palma: Flugverbindung erneut unterbrochen

Wegen großer Mengen an Vulkanasche wurden alle Flüge zur Insel gestrichen. Auch 22 Schulen mussten geschlossen worden, weil auch die Konzentration von Schwefeldioxid in der Luft in einigen Teilen der Insel zu hoch ist.

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Ein Soldat der spanischen Armee misst auf La Palma die Konzentration von Schadstoffen in der Luft.
© LUISMI ORTIZ

Santa Cruz de La Palma – Der Vulkan auf der Kanareninsel La Palma hat erneut den Flugverkehr lahmgelegt. Wegen großer Mengen an Vulkanasche seien vorerst alle Flüge zu der Atlantikinsel vor der Westküste Afrikas gestrichen worden, teilte der Flughafenbetreiber Aena am Dienstag mit. Zudem seien 22 Schulen geschlossen worden, weil auch die Konzentration von Schwefeldioxid in der Luft in einigen Teilen der Insel zu hoch sei, berichtete der staatliche TV-Sender RTVE unter Berufung auf die Behörden.

Seit dem Beginn des Vulkanausbruchs am 19. September hat die zum Teil knapp 1300 Grad heiße Lava mehr als 2700 Gebäude zerstört oder beschädigt. Bereits 975 Hektar sind mit einer mehrere Meter dicken Lavaschicht bedeckt. Mehr als 7000 Bewohner mussten seit Ausbruch des Vulkans in Sicherheit gebracht werden. Wann der Ausbruch endet, konnten Experten nicht sagen. (APA/dpa)

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