Osttiroler LA Kuenz wegen Wolf-Politik zu Rücktritt aufgefordert

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Landeck/Lienz – Hinhaltetaktik und kontraproduktive Politik beim Thema Wolf-Abschuss wirft der Verein Weidezone Tirol dem Osttiroler Landtagsabgeordneten Hermann Kuenz vor. „Was soll denn die Kategorisierung von Wölfen und Problemwölfen?“, kritisiert Hermann Hammerl, Weidezone-Vorstandsmitglied und Obmann des Schafzuchtvereins in Zams. „Jeder Wolf ist ein Raubtier und damit ein Problem für die Almwirtschaft.“ Kuenz solle zurücktreten oder die Ziele des Vereins Weidezone „ehrlich unterstützen“, so Hammerl.

„Das ist natürlich eine populistische Forderung“, reagiert LA Kuenz. „Die Leute von der Weidezone wissen ja nicht, wie schwierig es ist, bei der Entnahme von Beutegreifern eine Entscheidung zu treffen, die mehrheitsfähig ist und damit auch vom Koalitionspartner mitgetragen wird. Zudem sind die Jäger mit dem Entnahme-Bescheid rechtlich abgesichert.“ Diesbezüglich habe er sich Anerkennung von der Weidezone erwartet, so LA Kuenz. „Eigentlich verfolgen wir ja die gleichen Ziele.“ (hwe)

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