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Vorbehaltsflächen nur in 60 Tiroler Gemeinden, 3000 Hektar gehortet

Nicht einmal in der „roten“ Marktgemeinde Kundl gibt es Vorsorgeflächen für den sozialen Wohnbau.

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In Tirol sind lediglich 38.000 Quadratmeter Bauland als Vorbehaltsflächen ausgewiesen, 3000 Hektar gewidmetes Bauland werden hingegen gehortet.
© Böhm

Von Peter Nindler

Innsbruck – Mit der Ausweisung von Vorbehaltsflächen soll vor allem brachliegendes Bauland in Tirol mobilisiert werden. In Innsbruck stemmte sich eine bürgerliche Mehrheit aus Stadt-ÖVP, Für Innsbruck und Freiheitlichen gegen Vorbehaltsflächen. Jetzt gab es innerhalb der ÖVP einen Meinungsschwenk, der Arbeitnehmerflügel (AAB) unterstützt das Ansinnen des grünen Bürgermeisters Georg Willi für Vorbehaltsflächen. Doch ein Blick auf die Landesentwicklung zeigt, dass erst 22 Prozent der Tiroler Gemeinden Vorbehaltsflächen gewidmet haben. Trotzdem, so heißt es im Land, werde dieses Raumordnungs-Instrument seit Jahren immer öfter angewandt. Völs, Telfs oder Kufstein werden hier genannt.


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