Gemeinde Jenbach muss Parkhaus am Bahnhof warten

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Sprachen von einem gelungenen Werk: Harald Schreyer (ÖBB), BM Dietmar Wallner, LHStv. Josef Geisler und BM Hansjörg Jäger (v. l.).
© Zwicknagl

Jenbach – An die Unterschriftenaktionen, die es vor Jahren zum Parkplatzproblem am Jenbacher Bahnhof gab, erinnerte gestern Bürgermeister Dietmar Wallner. Er hatte als Dankeschön seine Amtskollegen aus den Bezirken Schwaz und Kufstein sowie Bezirkshauptmann Michael Brandl zu einer Feier beim Parkdeck geladen.

Das Parkhaus ist seit einem Monat benutzbar, seit November ist die Marktgemeinde Jenbach für die Wartung und Instandhaltung der Park-&-Ride-Anlage, in der rund 450 Pkw abgestellt werden können, verantwortlich. „Das kostet uns rund 75.000 € im Jahr“, vermerkt der Gemeindechef. Wallner erinnerte an die Missstände, als noch jeder grüne Fleck in Bahnhofsnähe als Abstellplatz genutzt wurde. „Das war kein einfaches Ding, ein längst notwendiges Parkhaus im Verkehrsknotenpunkt Jenbach zu errichten. Die Mühe hat sich aber gelohnt“, sagte LHStv. Josef Geisler, der von einer gefälligen Architektur ohne goldene Türklinken sprach. Als ÖBB-Vertreter war Harald Schreyer vor Ort, für den kirchlichen Segen sorgte Pfarrer Stefan Hauser. „Nach meinem Dafürhalten hätte das Parkhaus schon vor fünf Jahren entstehen sollen“, meinte BM Hansjörg Jäger. Als Obmann des Planungsverbandes Zillertal stand er immer hinter diesem Projekt, mit dem sich auch der Petitionsausschuss im Parlament befasst hatte.

Mehr als elf Mio. € wurden von ÖBB und Land sowie 23 Gemeinden investiert. (zw)

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